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Rohrsanierung ohne Aufgraben in Leverkusen (Inliner)

Aktualisiert am 01.09.2026 · Rohrreinigung Leverkusen

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Kurzantwort: Beim Inliner-Verfahren wird ein mit Kunstharz getränkter Schlauch in das beschädigte Rohr eingeführt und dort ausgehärtet. Das Ergebnis ist ein neues Rohr im alten Rohr, ohne dass gegraben werden muss.

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Was versteht man unter graben loser Rohrsanierung?

Jahrelang gab es nur eine Möglichkeit, kaputte Abwasserrohre zu reparieren: aufgraben, austauschen, zuschütten. Das bedeutete zerstörte Einfahrten, tote Beete und hohe Wiederherstellungskosten. Heute gibt es mit dem Schlauchliner-Verfahren eine Alternative, die in Leverkusen von spezialisierten Betrieben angeboten wird.

Wie funktioniert das Inliner-Verfahren?

  1. Kamerainspektion: Zunächst wird das Rohr per Kamera untersucht, um Lage und Ausmaß der Schäden zu dokumentieren.
  2. Hochdruckreinigung: Das Rohr wird gründlich gespült, damit der Liner optimal haftet.
  3. Liner einziehen: Ein mit Epoxid- oder Polyesterharz getränkter Filzschlauch wird in das Rohr eingezogen oder eingestülpt.
  4. Aushärten: Der Liner wird durch UV-Licht, Wasserdampf oder Heißwasser ausgehärtet. Das dauert je nach Verfahren zwischen 30 Minuten und einigen Stunden.
  5. Qualitätskontrolle: Nach dem Aushärten fährt die Kamera erneut durch, um die Nahtdichtigkeit zu prüfen.

Wann ist der Inliner besser als der Rohraustausch?

Das Inliner-Verfahren eignet sich vor allem, wenn:

  • das Rohr Risse, Scherbenbildung oder Wurzeleinwüchse hat, aber noch geometrisch intakt ist,
  • die Leitung unter Pflaster, Fliesen oder Fundamenten liegt,
  • der Garten oder die Einfahrt erhalten bleiben sollen,
  • der Schaden über eine längere Strecke verteilt ist.

Nicht geeignet ist der Inliner bei vollständig eingestürzten Rohren oder wenn der Rohrdurchmesser durch Ablagerungen zu stark reduziert ist.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Keine Aufgrabung, keine Wiederherstellungskosten für Pflaster oder Beete
  • Kurze Sperrzeit des Abwassers (meist unter einem Tag)
  • Langer Liner hält 50 Jahre und mehr
  • Verbesserte hydraulische Eigenschaften durch glatte Innenwand

Nachteile

  • Höhere Materialkosten als ein einfacher Rohraustausch bei leicht zugänglichen Leitungen
  • Erfordert spezielles Equipment und Fachbetriebe
  • Bei sehr altem oder stark verformtem Rohr eingeschränkt einsetzbar

Was kostet Rohrsanierung mit Inliner in Leverkusen?

Die Kosten variieren je nach Rohrdurchmesser, Leitungslänge und Zugänglichkeit. Als Richtwert gilt: zwischen 150 und 400 Euro pro laufendem Meter inklusive Materialkosten. Für einen typischen Hausanschluss von 10 bis 15 Metern Länge müssen Sie mit 2.000 bis 5.000 Euro rechnen. Das klingt viel, ist aber oft günstiger als Aufgraben plus Pflasterneuerung.

Was übernimmt die Versicherung?

Wenn der Schaden durch äußere Einwirkung entstand, etwa durch Baumwurzeln oder Setzungen, kann die Gebäudeversicherung oder eine separate Kanal-Schadensversicherung einspringen. Lassen Sie sich vom Fachbetrieb eine detaillierte Schadensdokumentation ausstellen und reichen Sie diese bei Ihrer Versicherung ein.

Fazit

Wer in Leverkusen eine beschädigte Abwasserleitung sanieren muss, sollte den Inliner als erste Option prüfen. Er schont Einfahrt, Garten und Nerven, und ist langfristig gesehen oft die wirtschaftlichere Lösung.

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